Klares Nein zu den Speicherseeplänen am Jochberg

07. Februar 2013 | Energiepolitik

Zu der über die Medien verbreiteten Meldung, dass am Jochberg ein Speichersee zur Energiegewinnung geplant sei, erklärt der Bundestagsabgeordnete Klaus Barthel:

„Wer die Energiewende ad absurdum führen will, muss so weitermachen, wie jetzt mit den Plänen für einen Pumpspeichersee auf dem Jochberg! Ein echter Fall für den unsinnigen Donnerstag…"

"Einerseits drohen die Stromversorger mit der Stilllegung bestehender Pumpspeicher, andererseits werden Projekte geplant, die einen der schönsten Berge der bayerischen Alpen verschandeln würden. Einerseits wird von Transparenz und Bürgerbeteiligung gefaselt, andererseits bedarf es einer Anfrage der SPD-Kreistagsfraktion über Energiewende-Planungen im Landkreis, dass Manche das auspacken, was seit Monaten die Spatzen in Kochel und Umgebung von den Dächern pfeifen.

Es gibt ‚gute‘ Gründe für diese Art von Geheimdiplomatie gegen die eigene Bevölkerung – die absehbaren Zerstörungen am Jochberg würden alles übersteigen, was man sich bisher vorstellen konnte. Dass es dann noch jemand wagt, von „Ökostrom“ zu reden, ist bestenfalls ein Faschingsscherz.

Es wird höchste Zeit für ein Energiekonzept für den Landkreis. Wobei dann alle Projekte auf den Tisch gehören – von den Windrädern im Landkreisnorden bis zu den Wasserprojekten in den Bergen.

Das Versteckspiel der Landkreisspitze, der Staatsregierung und der Energieversorger muss ein Ende haben! Wer in Amtsstuben und in nichtöffentlichen Sitzungen Vorhaben wie das auf dem Jochberg planen und diskutieren lässt, kann nicht dann, wenn es rauskommt, in Deckung gehen.

Die SPD wird dafür sorgen, dass die Karten auf den Tisch gelegt werden. Ich als Bundestagsabgeordneter werde meinen Teil dazu beitragen.“

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