Karstadt-Deal: Mitarbeiter brauchen verlässliche Perspektive

17. September 2013 | Arbeit

Klaus Barthel, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD, zum Verkauf der Karstadt-Premium-Häuser:

"Zunächst einmal bleiben bei diesem Deal viele Unsicherheiten - vor allem für die Beschäftigten. Diese brauchen keine versöhnlich stimmende Floskel von Herrn Berggruen, dass Arbeitsplätze schon nicht abgebaut würden. Darauf konnten sie sich schon einmal nicht verlassen, als nach der Übernahme durch den Milliardär am Ende doch 3000 Beschäftigte gehen mussten. Für die Arbeitnehmer wäre es sicherlich besser gewesen, wenn Herr Berggruen seinem Versprechen, Geld in das Unternehmen zu investieren, endlich nachgekommen wäre, ohne es zu zerschlagen. Zudem reichen die 300 Millionen Euro, die aus dem Verkauf hervorgehen, nicht aus, um das Unternehmen zu modernisieren. Und es verliert gleichzeitig seine lukrativsten Zweige."

"Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen nun eine verlässliche Perspektive. Das heißt, dass transparent gemacht werden muss, was die Beteiligung des österreichischen Investors für sie bedeutet. Konkret brauchen sie einen Tarifvertrag über die Standort- und Beschäftigungssicherung und sie müssen zurück in die Tarifbindung. Zu lange haben sie auf Arbeitnehmerrechte und Gehalt verzichtet, um zur Sanierung beizutragen. Jetzt sind die sogenannten Investoren an der Reihe, ihrem Namen gerecht zu werden."

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